Bericht -Pfingstrallye Ribeauville 2010

Besten Dank für die Teilnahme am Rallye
Beat Zimmermann
Präsident TCS Camping Club Solothurn

 

Die Wetterprognose für das Pfingstrallye war fabelhaft. Sonnenschein ab Freitagnachmittag bis Montagabend. Und so war es tatsächlich auch. Die Teilnehmer, welche bereits früher angereist waren, hatten in dieser Beziehung weniger Glück. Bis zum Rallyebeginn war es relativ kalt und immer wieder feucht bis nass.

Am Freitag fanden sich dann die 39 Einheiten auf dem Campingplatz von Ribeauville ein. Die Anfahrt via französische Autobahn bereitete keine Probleme. Obwohl wir vom Platzwart nicht am vorgesehenen Platzteil installiert wurden, konnten alle ihre Parzellen beziehen. Das Wetter lud bereits am ersten Abend für eine lange, gemütliche Nacht vor dem Wohnwagen.

 

 

Samstag und immer noch schönes Wetter. Der Tag wurde grösstenteils für Einkäufe benutzt. Am Abend stand ein Apéro auf dem Programm. Als Spender traten Peter Meier und Barbara Küng (neue aktive Mitglieder mit neuem Wohnwagen) und Christoph und Carol Feremutsch (Wiedereinstieg nach
4 jährigem Fernbleiben mit neuem „altem“ Wohnmobil). So konnten wir uns wieder einmal mit Elsässer Riesling zuprosten. Den Spendern sei an dieser Stelle gedankt.

Am Abend war ein kulinarisches Novum geplant. Durch den örtlichen Metzger wurde uns das Nachtessen geliefert. Elsass typisches Sauerkraut mit Kartoffeln, Wurst, Schinken und Speck konnten wir den Teilnehmern im mit Tischen und Stühlen vorbereiteten Gemeinschaftsraum des Campingplatzes servieren. Die Zelte konnten wir daheim lassen. Bis auf den hohen Geräuschpegel im Gemeinschaftsraum, war dieses Nachtessen eine grandiose Angelegenheit.
Der war ein warmer Abend und da es im Gemeinschaftsraum sehr laut war trafen sich die Rallyeteilnehmer zu individuellen Kaffee- und Schlummertrunkrunden vor diversen Wohnwagen. So kam es, dass um Mitternacht immer noch Aktivitäten auf dem Campingplatz verzeichnet werden konnten. Ein Beweis dafür, dass der Club lebt.

Am Pfingstsonntag stand ein Ausflug in den 3 km entfernten Schmetterlingspark auf dem Programm. Da wir diesen zu Fuss erreichen wollten und der Weg durch die sonnigen Rebberge führte, erachteten wir es als suboptimal, einen Park mit Tropenklima zu besuchen. Darum haben wir kurzfristig das Programm geändert und den gleich nebenan liegenden Storch-, Biber- und Fischotterpark besucht. Ein paar wenige besuchten trotzdem die Schmetterlinge. Der grössere Teil der Ausflügler besuchte den Storchenpark. Für jene welche nicht so gut zu Fuss waren hatte sich Andy Aljiew bereit erklärt mit seinem VW Bus einen Taxidienst anzubieten.

Im Park konnten wir die Tiere aus nächster Nähe beobachten. Besonders interessant waren die Störche in jedem Alter. So konnten wir Jungtiere in verschiedenen Wachstumsstadien vergleichen.
Glücklicherweise verfügte der Park auch über eine Lokalität, in welcher wir den Durst löschen konnten. Nach eineinhalb Stunden nahmen wir die Rückwanderung wieder in Angriff.
Der Sonntagabend versprach ein wettertechnischer Prachtsabend zu werden, dass wir kurzerhand das Nachtessen als „Open Air“ – Veranstalltung ankündigten. Dem Aufruf wurde Folge geleistet und es versammelte sich die Campergemeinde mit Tischen und Stühlen auf drei leeren Parzellen.
Vom örtlichen Metzger hatten wir Steak’s in grosser Menge und einen Profigasgrill organisiert. Der Vorstand versuchte im Anschluss das rohe, marinierte Fleisch in eine schmackhafte Grillade zu verwandeln. Das positive Echo zeigte, dass es nicht falsch gemacht wurde.

Später verteilte der Kassier und der Materialverwalter die Rallyegläser, welche es jeweils am Pfingstrallye gibt. Da die alte Form, das kleine, zylindrische Weinglas nicht mehr erhältlich ist, wurden zwei neuen Glasvarianten angeschafft. Ein Trinkglas und ein rundes Weinglas. Pro angemeldete Einheit konnte aus den beiden Varianten ein Glas ausgewählt werden. Interessanterweise brauchten wir von beiden Sorten praktisch die gleiche Menge. Ein Indiz, dass es richtig war zwei Sorten anzuschaffen.
Der Abend war so schön und warm, dass viele sitzen blieben und den Kaffee und das Dessert auch noch in der Gemeinschaft zu sich nahmen. Beat Haller pumpte wieder Musik aus seinem Schwyzerörgeli. Er schaffte es die Anwesenden zum Tanzen zu animieren. Vielen Dank dafür. Um 22.30 Uhr beendeten wir aus Rücksicht auf die anderen Campinggästen das „Festareal“. So wurde anschliessend vor einigen Wohnwagen noch über Mitternacht weitergefeiert. Der Club lebt.
  Der Montag gesellte sich als weiterer Prachtsrallyetag in die Reihe. Mit kleinen Ausnahmen wollte niemand richtig nach Hause. Da wir nicht schon, wie generell üblich, um 12.00 Uhr den Platz verlassen mussten, konnte das Abräumen bis in die letzte Minute hinausgezögert werden.

Mein Fazit von diesem Pfingstrallye.         Gute Stimmung, gutes Wetter, gutes
Essen – so soll es sein. Trotz grosser Teilnehmerzahl wurde das Rallye für die Organisatoren nie zum Stress.

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